Evangelische Kirche in Offenbach

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Evangelische Gustav-Adolf-Gemeinde

Über die Gemeinde

Gustav Adolf KircheGustav Adolf Kirche

Die Gemeinde umfasst derzeit etwa 2.200 Mitglieder. Mit den evangelischen Gemeinden in Rumpenheim und Waldheim werden gemeinsame Gottesdienste in den Sommerferien abgehalten. Fünfzehn unterschiedliche Gruppen und Kreise treffen sich regelmäßig unter dem Dach der Gemeinde, um sich musikalisch, geistlich oder einfach gesellig zu betätigen. Hierbei gibt es Angebote für Menschen jeden Alters. Das traditionelle Sommerfest der Gemeinde findet dank der engagierten Mitarbeit von mehr als 80 Freiwilligen guten Zulauf. Den älteren Jubilaren gratuliert ein Besuchsdienstkreis. Hilfsbedürftige Menschen können dank des Vereins für gemeindliche Dienste regelmäßig in ihrer Wohnung betreut werden.

Jahr für Jahr bieten die "Kirchenmäuse" ein Theaterstück, das Ende November in vier gut besuchten Aufführungen vorgestellt wird. Der neu gegründete Gospelchor übt sich in beschwingten Melodien für die Gottesdienste und Konzerte.

Rechts neben dem Eingang der Kirche befindet sich der Allerweltladen. Dort werden durch ehrenamtliche Gemeindemitglieder fair gehandelte Produkte aus der Dritten Welt verkauft. Der Erlös kommt Projekten in Südafrika zugute, die durch die Gruppenmitglieder selbst betreut werden.

Über die Kirche

Seit 1920 trägt das evangelische Gotteshaus gleich am Ortseingang von Bürgel den Namen "Gustav-Adolf-Kirche". Im Jahre 1903 erbaut, prägt es mit seinem spitzen Turm und dem Sandsteinportal das Ortsbild. Im seit jeher katholisch geprägten Ort fanden die evangelischen Christen erst im Jahre 1913 zur Selbstständigkeit. So gab es im Jahre 1829 nur ca. 38 evangelische Bürger in Bürgel. 

Der Beginn

Zunächst seelsorgerisch von Offenbach mitversorgt, gehörten die evangelischen Bürgeler lange Zeit zur "Filialgemeinde Bieber". Zwischen 1870 und 1898 war Theodor Walther als Pfarrverwalter für die Gemeinden Bieber und Bürgel zuständig. Der Gottesdienst fand in der 1869 eingeweihten Kapelle in Bieber statt. Am 12. November 1871 fand die erste Kirchenvorstandswahl in Bürgel statt. 1879 wurde "Der Evangelische Verein" im Ort gegründet mit dem Ziel, Grundeigentum für den Bau eines Bet- und Kinderhauses zu erwerben. 

Das Bet- und Kinderhaus

Im Jahr 1884 konnte die Grundsteinlegung für das Bet- und Kinderhaus feierlich begangen werden, das noch am 31. August des selben Jahres mit dem ersten Evangelischen Gottesdienst in Bürgel eingeweiht werden konnte. Am Tag darauf wurde ein evangelischer Kindergarten für etwa 65 Kinder eröffnet. Der Gottesdienst fand zunächst nur alle vierzehn Tage statt und wurde abwechselnd von den Pfarrern Eck aus Rumpenheim und Lehn aus Offenbach abgehalten. Im Jahre 1884 wurde der erste Evangelische Männerchor ins Leben gerufen. 1899 wurde die so genannte "Landpfarrei Offenbach" mit den drei gleichberechtigten Gemeinden Bieber, Bürgel und Mühlheim gegründet, die von Pfarrer Heinrich Hanack betreut wurde. 

Die neue Kirche

Nachdem 1902 schon das Pfarrhaus in der von-Behring-Straße 95 errichtet werden konnte, legte man am 25. Mai des Jahres den Grundstein zur neuen Evangelischen Pfarrkirche. Der Bau wurde nach Plänen des Herborner Architekten Ludwig Hofmann im neugotischen Stil errichtet. Die Kosten beliefen sich auf etwa 100.000 Reichsmark. Schon am 4. Oktober 1903 wurde die neue Kirche samt Orgel und vier Glocken feierlich eingeweiht.

Mit der Auflösung der Landpfarrei Offenbach im Jahre 1913 wurde Bürgel zur eigenständigen Pfarrei. Im Jahr 1920 kam es zur Gründung der "Vereinten evangelisch-protestantischen Kirchengemeinde Offenbach", zu der auch Bürgel gehörte. Im gleichen Jahr erhielt die Gemeinde ihren neuen Namen "Evangelische Gustav-Adolf-Gemeinde". Zwischen 1924 und 1926 wurde das bisherige Bet- und Kinderhaus umgebaut und zu einem Gemeindehaus erweitert. Zum 25-jährigen Bestehen der Kirche wurde diese im Jahre 1928 umfassend renoviert und erhielt erstmals eine elektrische Beleuchtung. 

Die Zerstörung

Am 18. März 1944 wurden Kirche und Gemeindehaus bei einem Bombenangriff fast völlig zerstört. Die Gottesdienste mussten in der folgenden Zeit entweder in der katholischen Kirche, im Gasthaus zum Anker oder zuletzt in der Turnhalle der Volksschule stattfinden. 

Der Wiederaufbau

Dank der tatkräftigen Hilfe und finanziellen Unterstützung durch die Gemeindemitglieder war es bereits im Dezember 1949 möglich, den nach Plänen von Architekt Reichard wieder erstellten Kirchenbau einzuweihen. In den Jahren 1949 bis 1953 entstanden, zum Teil in Eigenhilfe errichtet, das Christophorus- und das Mädchenheim. 1955 erhielt die Kirche eine neue Orgel mit 14 Registern. Im Juli des folgenden Jahres konnte das neue Gemeindehaus mit Kindergarten, Gemeindesaal, Kegelbahn und Werkdienstwohnungen eröffnet werden. Am 7. Juli 1957 wurden nach einem festlichen Umzug die vier neuen Glocken eingeholt und in den Kirchturm überführt. Die Wiederaufbauarbeiten der Kirche endeten im Jahre 1963 mit dem Aufsetzen eines neuen Turmhelms.

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Kirche

Ev. Gustav Adolf Kirche Bürgel

Langstraße 62
63075 Offenbach

Website: www.gag-buergel.de

Kontakt

Pfarrerin

Amina Bruch-Cincar
Amina Bruch-Cincar ist Pfarrerin in der Gustav-Adolf-Gemeinde.

Kontakt
Von-Behring-Straße 95
63075 Offenbach
Telefon: (069) 86 20 91
Sprechstunde: Dienstag 10:00 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Gemeindebüro

Gabriele Palcer
Von-Behring-Straße 95
63075 Offenbach
Telefon: (069) 86 20 91
Fax: (069) 86 77 78 97
E-Mail: GAG-Buergel@t-online.de

Öffnungszeiten Gemeindebüro: 

Montag: 14:00 - 16:00 Uhr,
Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr 

Gemeindezentrum

Langstraße 62
63075 Offenbach 

Kindertagesstätte

Leitung: Michaela Rögner
Langstraße 62
63075 Offenbach
Telefon: (069) 86 37 99
E-Mail: ev.kita-gustav-adolf-gemeinde.offenbach@ekhn-net.de
Homepage: www.ev-kita-offenbach.de/Kita_Langstrasse.html

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